Reiseplan Thailandtour

2. Januar 2010 - 21. Januar 2010

Frühbucherpreis bis 30. Juni: 999 Euro

Preis ab 1. Juli 2009: 1199 Euro

(Essen inklusive soweit nicht anders vermerkt bei allen hier erwähnten Mahlzeiten & im Zug; Getränke extra)

 

 

 

TAG 01

SO 02. Januar 2010:

Wir treffen uns um 16:00 im Sri Krung Hotel in Chinatown (unten in der Lobby). Gegen 17:30 brechen wir auf zum Yok Yor zum gemeinsamen Abendessen (exklusive).

Nacht 01 - Sri Krung Hotel

 

TAG 02

MO 03. Januar 2010:

Hier tauchen wir gleich ganz tief in eine völlig fremde Kultur ein: Bangkok's Chinatown. Zuerst frühstücken wir in einem lokalen Suppenladen und erkunden dann die Märkte die sich durch die vielen verzweigten Gassen Chinatowns  erstrecken. Am Anfang haben viele noch Berührungsängste, doch das legt sich bald. Ganz viel Neues sehen, erleben, riechen, schmecken und anfassen. Nach dem Mittagessen fahren wir dann mit dem Boot zum alten Arun-Tempel. Je nach dem Grad Deiner Schwindelfreiheit und Fitness kannst Du sogar ganz weit raufklettern und einen spektakulären Ausblick über Bangkok genießen.

Und weil's ein ereignisreicher Tag gewesen ist gibt's zum Abschluss eine authentische traditionelle Thai-Massage im Wat Po Tempel wo es auch einen riesigen liegenden Buddha gibt, der so groß ist, dass er nicht auf ein einziges Foto passt - nicht nur werden Energiepunkte stimuliert und Meridiane ausbalanciert, sondern auch müde Muskeln kräftig durchgeknetet, gedehnt, Gelenke gefixt.  So mancher der schon seit Jahren unter Rückenproblemen leidet stellt am nächsten Tag erstaunt fest: weg.

Danach ist man meistens hungrig - deshalb gibt's nochmal ein Abendessen bei Chinatown's bestem Geheimtipp.

Nacht 02 - Sri Krung Hotel

 

TAG 03

DI 04. Januar 2010:

Weil das Klima in Thailand ganz anders, und Kleidung so viel günstiger ist, macht es Sinn sich in Bangkok einzudecken. Damit Du für die Reise gut gerüstet bist, ist heute Shopping angesagt. Wir gehen dorthin, wo Großhändler in Bangkok einkaufen, die Kleidung in alle Welt exportieren - wer will, kann kaufen, wer will kann staunen. Wir besuchen auch das berüchtigte Computer-Einkaufszentrum in dem neben allerlei Software-Piraterie auch Laptops, Kameras, und so ziemlich alles andere was mit Strom betrieben werden kann verkauft wird - vom in Europa verbotenen Laserpointer bis zum Luxus-Massagesessel.

Dann geht's zum MBK Shopping Center (dort bekommt man am Eingang auch eine Expresseinweisung in thailändische Umgangsformen), das wieder einen ganz einzigartigen Charakter hat. Auf unzähligen Etagen wird hier... einfach Alles verkauft. Und gleich gegenüber liegen einige der nobelsten Einkaufszentren Südostasiens - auch wenn man nicht unbedingt eine neue Louis Vuitton Tasche braucht ist es interessant sich das anzusehen, den es spiegelt die Vielfalt des Lebens in Thailand wieder wenn man von Chinatowns chaotischen Straßenmärkten in die Marmorhallen der "Hi-So" (High-Society) schreitet.

Von da aus geht's mit Bangkok's hochmodernem Skytrain wieder zum Hotel wo Shopping-Beute deponiert werden kann. Nach einer kleinen Ruhepause gibt's Abendessen, und dann geht's hoch hinaus. 61 Stockwerke um genau zu sein. In Bangkok's höchster Dachterassen-Bar genießen wir einen kleinen Drink und eine sagenhafte Aussicht auf das bunte Nachttreiben Bangkok's (Getränke & Essen exklusive - ein Getränk kostet etwa 7 Euro. Allein der Ausblick ist das schon wert).

Nacht 03 - SriKrung Hotel

 

TAG 04

MI, 05. Januar 2010:

Früh morgens brechen wir auf nach Kanchanaburi. Unterwegs machen wir ab und zu halt an ausgewählten Restaurants wo es richtig leckeres Essen gibt.

Gegen Mittag erreichen wir eine heiße Quelle die von buddhistischen Mönchen genutzt wird, aber auch Dir zugänglich ist. Dort verbringen wir einige schöne Stunden die leider viel zu schnell vergehen. Wenn es in Deinem Körper oder Kopf nach der Wat Po Massage noch ein Rest-Quäntchen Stress gegeben hat... die heißen Quellen kümmern sich darum. Lass einfach die Zeit vergehen während Du von einem Becken ins andere gleitest und die Sonne freundlich durch's Blätterdach blinzelt. Risiken und Nebenwirkungen: verklärter Blick und langanhaltende Glücksgefühle.

Anschließend gibt's eine Kleinigkeit zu Essen, und dann weiter zu den Erawan Wasserfällen.

Eine Vielzahl an Wasserfällen und kleinen Becken die es zu entdecken und "beschwimmen" gilt - doch wahrscheinlich fühlst Du Dich schon am ersten Wasserfall so wohl, dass Du dort die ganze Zeit verbringst. (Vorsicht: die Fische knabbern gerne an den Zehen, und das kitzelt!). Wasserscheue machen einen auf Indiana Jones.

Von dort aus geht es weiter bis an burmesisches Grenzgebiet. Dort quartieren wir uns in einem wunderschönen, familienbetriebenen Gästehaus ein.

Nacht 04 - Pii Gästehaus

 

TAG 05

DO, 06. Januar 2010:

Nach unserem Frühstück mit Ausblick über den See machen wir uns auf - wer mag auch mit Motorrädern - zum 3-Pagoden-Pass und besuchen den Halbedelstein-Markt. Ringe, Ketten und Steine kosten hier oft ein Zehntel der in Deutschland erhältlichen Preise.

Von dort aus fahren wir weiter und besichtigen einen Mon-Tempel, der sich in seiner Bauweise von den thailändischen Tempeln unterscheidet. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und wer will kann auf eigene Faust noch mit dem Motorrad die Gegend erkunden, entspannen, über eine der längsten Holzbrücken der Welt gehen, oder gemeinsam lecker echte lokale Küche genießen. 

Nacht 05 - Pii Gästehaus

 

TAG 06

FR, 07. Januar 2010:

Nach dem "Seeblick-Frühstück" legen wir Schwimmwesten an und steigen in die Boote - es geht zum versunkenen Tempel, den wir - je nach Wasserstand - sogar begehen können. Der See ist von Bergen umgeben und die Landschaft so schön, dass man vor lauter gucken leider(?) immer das Fotografieren vergisst. Schließlich machen wir halt an einer kleinen Kautschuckfarm, wo von Hand Gummimatte gefertigt werden, und wer will kann auch selbst mit Anpacken.

Wir schlendern noch ein Stück durch die schöne Natur - und plötzlich steht eine Elefantenherde vor uns. Die ist ab jetzt unser Transportmittel, denn das Terrain wird etwas ruppiger. Auf dem Rücken der Elefanten überqueren sich Flüsse viel leichter. Wer noch nie in freier Wildbahn auf Elefanten geritten ist, dem steht eine ganz besondere Erfahrung bevor. (Immer wieder berichten Teilnehmer anschließend von "Elefantenträumen").

Zur Stärkung gibt es ein leckeres Picknick mit wildgewachsenen Bergkräutern und vielen anderen leckeren Dingen, die man anderswo so nicht bekommt. Es folgt eine kleine Wanderung und dann steigen wir auf Bambusflöße und haben viel Spaß mit River-Rafting und Floß-Duellen. Ins Wasser fallen garantiert. Zum Schluss schwimmen wir noch eine Runde im Fluss, lassen uns ein bisschen treiben und dann geht's heimwärts.

Nacht 06 - Pii Gästehaus

 

TAG 07

SA, 08. Januar 2010:

Wie schon gewohnt gibt's ein leckeres Frühstück mit Seeblick, und dann machen wir uns mit unserem Bus wieder auf in Richtung Bangkok. Weil's so schön war kehren wir nochmal an den heißen Quellen ein und legen einen kurzen Stopp an der berühmten Brücke zum River Kwai ein. Dann quartieren wir uns in Damnoen Saduak in einem alten Gästehaus ein, dass noch im Thai-Stil gefertigt wurde. Dort gibt's auch Abendessen, und wer sich traut kann den verlassenen chinesischen Drachentempel bei Nacht besichtigen.

Nacht 07 - Altes Gästehaus

 

TAG 08

SO, 09. Januar 2010:

Früh morgens aus den Federn und zum schwimmenden Markt. Wir bekommen den schwimmenden Markt noch "für uns" zu sehen und haben etwa eine Stunde Zeit. Wir setzen uns zu fünft in kleine Paddelboote und winken die anderen Boote heran in denen allerlei Köstlichkeiten dargeboten werden: Suppen, Curries, Nudeln, Reis, und sehr gefährliche Nachspeisen. Wenn wir schon auf dem Rückweg sind, kommen plötzlich auch die Touristenscharen an - und wir erleben den schwimmenden Markt nochmal ganz anders: als "Disneyland-Version", mit wild herumfotografierenden Touristen die leider das beste verpassen: die Erfahrung leckeres Essen und alle möglichen Snacks in kleinen Bötchen zu teilen. Stattdessen kaufen sie Souvenierpostkarten und Strohhüte. Auch recht. Wir machen uns derweil auf zum Rosen-Garten. Dort gibt es viel zu sehen (und tun!). Wir bekommen einen Einblick in die Geschichte der thailändischen Kultur. Nicht nur als Zuschauer, sondern als Agierende. Selber Thai-Seide machen, oder Tiger-Balm, Thai-Instrumente spielen und Keramikarbeiten, Thai Desserts und Blumenkränze machen, und wer sich traut auch eine Blitzlektion in thailändischer Kampfkunst.

Dann weiter zu einem kleinen Juwel - einem der wenigen noch heute erhaltenen Thai-Häuser. Dort schlagen wir unser Lager auf - noch halb auf dem Chao Praya Fluss. Das ganze Viertel ist quasi "auf Stelzen gebaut". Wir leben dort mit den Thai's, von denen keiner Englisch spricht (und Deutsch erst recht nicht)- aber verstehen tut man sich trotzdem ausgezeichnet.

Wir essen zu Abend - so wie die Thai's - und ziehen uns zurück in unser schönes Häuschen. Dort plaudern wir, lesen, spielen Karten, trinken und lassen es uns einfach gut gehen. Wer will kann auch (bitte leise und mit Rücksicht auf die Nachbarschaft) die Gegend erkunden.

Es ist schon spät und wir schlafen so gut wie selten. Dies ist der perfekte Ort um die vielen Ereignisse der letzten Woche sich setzen zu lassen, und oft berichten die Leute, dass sie noch nie so gut geschlafen haben wie hier.

Nacht 08 - Im Alten Thai-Haus

 

TAG 09

MO, 10. Januar 2010:

Wer will schließt sich unserer Fahrradtour an - die anderen faulenzen im Haus. Oder lässt sich massieren von unserem eigens für uns bereitgestelltem Thai-Masseur (der steht den ganzen Tag zur Verfügung für all jene, die gerne nochmal gedehnt, gestreckt und durchgeknetet werden möchten). Mit dem Fahrrad erkunden die nähere Umgebung und besichtigen einen alten, unrestaurierten Tempel (was in Thailand schwer zu finden ist). Es wird berichtet, dass einst Diebe eine wertvolle Buddhastatue aus dem Tempel klauen wollten und verunglückt sind bevor sie über die Türschwelle geschritten sind. Thais besuchen diesen Tempel um sich Wünsche erfüllen zu lassen, denn sie glauben hinter der unscheinbaren Fassade verbergen sich starke magische Kräfte.

Wir kehren zurück zum Haus und wer will kann jetzt mit den Alten vom Dorf gemeinsam Essen zubereiten. Hier wird noch richtig lokale Küche gekocht.

Und anschließend gibt's Mittag. Trotz unserer Mitarbeit schmeckt es ausgezeichnet. Wir haben noch ein bisschen Zeit zum Faulenzen und uns massieren lassen und steigen dann in unser privates Langboot, mit dem wir den Chao Praya Fluss erkunden und Bangkok's Sonnenuntergang vom Wasser aus genießen.

Noch eine nacht tiefen, friedlichen Schlafs.

Nacht 09 - Im Alten Thai-Haus

 

Tag 10

DI, 11. Januar 2010:

Nach dem Frühstück fahren wir wieder zurück nach Bangkok und haben Zeit zur freien Verfügung. Wer sich noch nicht ausgeshoppt hat, kann nochmal auf Einkaufstour gehen, oder den Mae-Tub Penis-Schrein besuchen, oder Chinatown erkunden, oder, oder, oder...

Um 17:00 finden sich alle wieder zusammen - reisefertig am Bahnhof. Dann geht's mit dem Nachtzug in Richtung Süden. Fahrplangemäß dauert die Fahrt elf Stunden, erfahrungsgemäß 14. Und trotzdem wären wir noch gern weitergefahren, denn die Zugfahrt ist richtig gemütlich. Ein bisschen erinnert es an Jules Verne's "In 80 Tagen um die Welt". Zwischendurch kommen immer wieder Händler durch die Wagons und wir haben große Auswahl an Essen, Getränken und Snacks.Auch hier werden mit Sicherheit wieder einige Neue Leckerlies entdeckt. Und zur Schlafenszeit gehen die Schaffner durch den Wagon und bauen die Sitze um in - erstaunlich komfortable - Betten. Wer aus dem Fenster guckt, sieht Sternenhimmel und schöne Landschaften verüberziehen.

Nacht 10 - Nachtzug (viel schöner als die Deutschen Nachtzüge)

 

TAG 11

MI, 12. Januar 2010:

Nachdem wir Trang erreicht haben, steigen wir um in Vans und fahren bis zum Hafen von Pak Bara. Dort steigen wir auf unser eigenes, gemütliches kleines Boot um und tuckern ganz gemäß dem Motto 'Der Weg ist das Ziel' bis nach Ko Lipe. Die Stimmung ist super und die etwa 3 stündige Bootsfahrt sehr angenehm (Zeiten können je nach Seegang variieren). Direkt vor Ko Lipe wechseln wir in ein kleines Boot, dass uns zu unserem Ressort bringt. Dort nehmen wir unsere Hütten in Beschlag (die Aussicht ist leider nicht so schön...). Manche mögen sich ausruhen, manche mögen schwimmen gehen , manche mögen ein bisschen die Inseln erkunden, andere machen es sich am Strand mit einem Wassermelonenshake unter den Palmen bequem. Wir essen gemeinsam zu abend und wer will kann danach schlafen gehen, oder Nachts schwimmen, am Strand sitzen und plaudern (mit ein bisschen Glück leuchtet das Seeplankton wieder), oder in eine Bar weiter im Inselinneren gehen.

Nacht 11 - In der Strandhütte

 

TAG 12

DO, 13. Januar 2010:

Inselzeit heißt: jedem das seine. Aufstehen wann Du willst, essen wann und was Du willst (aber frühstücken tun wir meistens in unserem Ressort... ich frag mich warum), tun und lassen was Du willst. So mancher erreicht die Insel mit großen Plänen hier Tauchen zu lernen und fügt sich dann aber doch ganz schnell dem Rhythmus der Insel und verbringt die Tage zwischen Hängematte, Mahlzeiten und Schwimmgängen.

Nacht 12 - In der Strandhütte

 

TAG 13

FR, 14. Januar 2010:

Wieder ein Tag zur freien Verfügung. Wer (irrtümlicherweise) glaubt, dass Nichtstun auf Ko Lipe genauso langweilig ist wie anderso, der kann sich ein Boot anheuern und einige der vielen kleinen Inseln in der Nähe von Ko Lipe erkunden. Es gibt viel zu entdecken. Empfehlenswert: Schnorchel & Flossen mieten, denn es gilt sagenhafte Korallenriffe und eine reiche Unterwasserwelt zu entdecken. Und natürlich Sonnenuntergänge.

Nacht 13 - In der Strandhütte

 

TAG 14

SA, 15. Januar 2010:

Tag zur freien Verfügung. Faulenzen, tauchen, in Inselnähe schnorcheln oder wieder andere Inseln erkunden, einen Drink in der Inselbar nehmen, neue tolle Leute kennenlernen, sich am Strand massieren lassen...

Nacht 14 - In der Strandhütte

 

TAG 15

SO, 16. Januar 2010:

Nochmal ein ganzer Tag Inselzeit. Spaziergänge am Strand sind auch schön..

Nacht 15 - In der Strandhütte

 

TAG 16

MO, 17. Januar 2010:

Mit dem Longtailboot setzen wir über auf's Speedboat und es geht zurück nach Pak Bara. Mit ein bisschen Glück ist die See ruhig und die Stimmung super. Von dort aus wieder weiter mit Van und heimwärts mit Nachtzug.

Nacht 16 -Im Nachtzug

 

TAG 17

SA, 21. November 2009:

Morgens im Zug aufwachen und ein bissschen ungläubig feststellen: Das wars schon. Abschied nehmen - von Thailand und den Reisegefährten und in das "alte Leben" zurückkehren. Die Thai's sagen: same same, but different.

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